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Hat nicht jeder von uns diese gewissen Sehnsuchtsorte, deren Zauber eine ganz besondere Faszination auf uns ausübt und an die wir immer wieder gerne zurückkehren? Für die deutsche Malerin Heike Iserlohe sind das zum Beispiel Marokko, das südliche Spanien, Südfrankreich mit seinen weißen Sandstränden und auch Paris. Aus ihren Reisen schöpft sie unermüdlich Inspiration für ihre vielseitige und ausdrucksstarke Malerei. So wie sie selber gerne auf Reisen geht, ermöglicht Iserlohe auch dem interessierten Beobachter mit ihren Gemälden eine abwechslungsreiche Erkundungstour durch ein buntes Sammelsurium aus Motiven und Sinneseindrücken. Manchmal sind ihre Bilder inspiriert von tagespolitisch relevanten Ereignissen, manchmal sind sie Ausdruck der präzisen Beobachtung einer soziologischen Problematik, wie die Wahrnehmung von Selbst- und Fremdbild, kulturelle Diskrepanzen oder die eigene Rollenidentifikation, die Iserlohe in einem humorvollen Zyklus illustriert hat. Ihr Stil erinnert dabei an die Werke der Expressionisten, deren geistiger Haltung sich Iserlohe sehr nahe fühlt. Mit ihren Gemälden will sie subjektive Sinneseindrücke, Gedanken und Gefühle zum Ausdruck bringen und sie in Form ihrer künstlerischen Tätigkeit mit anderen teilen. Dieser raum-zeit-unabhängige Dialog zwischen Künstler und Rezipienten ist zentraler Bestandteil ihrer Philosophie. Kunst ist für sie Kommunikation und ein universelles Mittel, um Menschen unterschiedlichster Kulturen zusammenzubringen. Zu ihren Vorbildern gehören Salvador Dalí und Pablo Picasso. Mit letzerem teilt sie übrigens die Leidenschaft für die Inszenierung von Weiblichkeit. Iserlohes Bilder waren schon auf der ganzen Welt zu sehen, zum Beispiel in Italien, England, Frankreich, Belgien, China und Afrika. Für eine exklusive Besichtigung ist jedoch keine weite Reise nötig. Denn auch die Besucher des Auto Salon Kitzbühel haben die Möglichkeit, einige ihrer schönsten Arbeiten zu bewundern.

 


Geboren 1962 in der Domstadt Fulda, lebt in Köln.

Ausbildung
– 1981    zweijähriges Volontariat im Restaurierungsatelier Jean Kramer, Schwerpunkt: sakrale Barockkunst und Vergolderhandwerk
– 1989   Kunstgeschichte, Literaturwissenschaften und Philosophie, Johannes-Gutenberg Universität, Mainz
– 1995   Prokuristin der WNS Design GmbH (Architektur und Design)
– 1995   Studium und Zusammenarbeit mit Katharina Hochhaus (Skulptur), Marion Beier (Malerei), Köln
– 1998   Meisterschule bei Prof. Alexander Danov (Malerei), Düsseldorf

Presse
Die Künstlerin Heike Iserlohe  stellt seit 2002 international aus. In Ausstellungen von Paris bis New York belegt sie in zyklischer Arbeitsweise ihr untrügliches Gespür für die Eigenheiten und Charaktere einer vorgefunden Motivik. Dabei bevorzugt die ausgebildete Malerin einen gestisch-expressiven Malstil  und arbeitet mit einer ungewöhnlichen Bandbreite von Motiven. Stilistisch kann sie die Bildstrategie dem jeweiligen Thema anpassen, mal ruhig und verdichtet und mal gestisch und angedeutet.
Sie arbeitet immer gegenständlich und lässt sich mal von tagespolitischen Ereignissen und mal von Reisen zu ihren persönlichen Sehnsuchtsorten inspirieren, von Paris bis Marokko, von Israel bis zu Osteuropa reichen dabei die Orte. Handwerklich virtuos aber auch soziologisch sezierend ist die Malerin  mal gefesselt vom Wahnsinn des Alltags und mal interessiert, eine Art Zeitreise zu unternehmen zu mystischen Orten oder zu antiken Themen. In sehr reduzierter Farbigkeit werden die gemalten Räume zu Terrains, an denen mal ein roter Protagonist exemplarisch für Kraft und Energie steht oder eine Analyse zwischen faktischer und erahnter Weltsicht beschrieben wird.  Thematisch bevorzugt die Malerin Personen, Tiermotive oder Streifzüge in die komplexe Welt der Kommunikation. Neben streng komponierten Bildmotiven mit einer jüdischen und osteuropäischen Themenwahl entstehen auch soziologisch gut beobachtete Zyklen zu Themen wie Selbstbild und Fremdbild. So kreist die Bildwelt der Künstlerin mal um weibliche Identifikationen und mal um eine humorvolle Beschreibung der eigenen Rollenidentifikation. Von nachdenklich bis heiter reicht dabei die gewählte „Tonart“, ernste Statements oder eher sinnliche Studien entstehen und lassen die extrem offene und neugierige Persönlichkeit der Künstlerin erahnen.
Heike Iserlohe versteht es, sich mit offenen Antennen und einem klaren Blick für das Besondere der jeweiligen Motivik auch selber faszinieren zu lassen und eroberte sich so stets neue Motive. Technisch vielfältig und erzählerisch eher tiefgründig wechselt sie auch die Medien Acryl, Aquarell- oder Ölfarbe. Die malerische Sprache beherrscht die Andeutung  ebenso wie die exakte Dokumentation, die minimalistische Farbpalette ebenso wie die kontrastreiche Üppigkeit. Das eigentliche Motto der Malerin Heike Iserlohe könnte wie folgt lauten: Das eigentliche Mysterium der Welt ist das Sichtbare, nicht das Unsichtbare (Oscar Wilde).

Die überzeugte Kosmopolitin wechselt in ihrer Bildsprache zwischen Werkzyklen  mit  fragmentarischer Malweise und eher detailreichen Werkgruppen. So ist in den letzten 10 Jahren  das unvorhersehbare Eigenleben der Bildwelt von Heike Iserlohe zu einem Markenzeichen geworden.
Text: Ute Kaldune

Ausstellungen
– 2015 Yang Hong Space Art Center, Peking
– 2015 Ghetto, Kunstraub99, Köln
– 2014 Nationalversammlung in Seoul, Süd Korea
– 2014 AEAF, Paris
– 2014 Salon Arts 19, Paris
– 2014 Galerie Beauté du Martin Calme, Paris
– 2014 Académie Européenne des Art-France, Paris
– 2014 5th Base Gallery, London
– 2013 Salon Art Endingen, Allemagne
– 2013 Galerie Beauté du Matin Calme, Paris
– 2013 43 Salon Arts 19, Mairie Du XIX, Paris
– 2013 Académie Européenne des Art-France, Paris
– 2013 Bauraum, Köln
– 2012 42 e Salon Arts 19, Mairie Du XIX e, Paris
– 2012 Académie Européenne des Art-France, Paris (Medaille d‘argent)
– 2012 Galerie Thullier, Paris
– 2012 Libertè, egalité, fraternité, University of Ondurman, (Sudan)
– 2011 Gabala II, International Art Exhibition, Azerbaijan
– 2011 Seoul Art Gallery, Gruppenausstellung, Korea
– 2011 Visionary Women, National Museum Nairobi
– 2011 L‘ écriture dans le temps – Schriftspuren, Europäische Akademie Bad Neuenahr-Ahrweiler
– 2011 Kunst aus Korea, Gruppenausstellung, Goethe Institut Frankfurt am Main
– 2010 Gruppenausstellung, Women’s Museum and Art Centre, Batokunku (Gambia)
– 2010 Strassen verbinden Kulturen, Industrie- und Kupfermuseum, Karlstadt
– 2010 Strassen verbinden Kulturen, Landgericht Bonn
– 2009 Kunst en Relgie, Kruispunt Denderleeuw, Kloster Denderleeuw (Belgien)
– 2009 Strassen verbinden Kulturen, Bundespresseamt Bonn
– 2008 Galerie Kunstraub99 (Köln)
– 2008 Galerie Ute Mronz u.a. mit Bernhard Schulze und Edgar Hofschen (Köln)
– 2007 Galerie Feuchtmüller (Karlsruhe)
– 2006 Museum Vonderau, Gruppenausstellung (Fulda)
– 2005 Historisches Rathaus Andernach
– 2004 Galerie Ute Mronz (Köln)
– 2002 Museo Dante Alighieri, Società Delle Belle Arti Circolo Degli Artisti Di Firenze (Florenz, Italien)
– 2001 Kunstverein Fulda
– 2000 Galerie Ute Mronz

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